Alle Aktionen rund um den grossen Aktionstag vom 6. April

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Solidaritätsbekundungen

  • EHL Milano: The Committee Euskal Herriaren Lagunak (Friends of the Basque country) of Milan (Italy) expresses its solidarity with Nekane and with all Basque prisoners.No all’estradizione! Libertà per Nekane!

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Aktionen



WOZ: Doppelte Ignoranz im Fall Txapartegi

Von Merièm Strupler

«Die Schweiz ist Komplizin in diesem System der Folter und Vergewaltigung», lässt Nekane Txapartegi durch ihre Anwältin ausrichten. Indem sie nicht als Folteropfer anerkannt werde, würden auch die Taten negiert – als hätten Folter und Vergewaltigung in Spanien nie stattgefunden. Die baskische Aktivistin fühlt sich erniedrigt und gedemütigt durch den Entscheid der Schweizer Behörden, sie an Spanien auszuliefern: Einmal mehr hätten sexistische Machtstrukturen dazu geführt, dass sie als Folteropfer nicht anerkannt werde. Weiterlesen

Infosperber: Spaniens Unversöhnlichkeit im Baskenland

Die Baskin Nekane Txapartegi sitzt seit einem Jahr in Zürich in AuslieferungshaftDie Baskin Nekane Txapartegi sitzt seit einem Jahr in Zürich in Auslieferungshaft © cc

Die Schweiz will die baskische Aktivistin Nekane Txapartegi an Spanien ausliefern. Ein höchst fragwürdiger Entscheid. (Alexander Gschwind, 11. Apr 2017)

Am Wochenende hat die baskische Separatistenbewegung ETA militar ihre angeblich letzten Waffenverstecke offengelegt und deren Koordinaten der französischen Polizei übermittelt. Dabei handelte es sich offenbar um 120 Schusswaffen, drei Tonnen Sprengstoff und Tausende Schuss Munition. Die Waffenübergabe war wie schon der einseitige Waffenstillstand der ETA vom 20.Oktober 2011 von internationalen Vermittlern erreicht worden, wobei Vertreter der irischen Sinn Fein-Partei um Gerry Adams eine entscheidende Rolle spielten. Deren Vorbild im Nordirland-Konflikt hatte denn auch die besonneneren Kräfte im baskischen Untergrund zur Aufgabe bewegt. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt getan zur Beendigung des Basken-Konfliktes, der in den letzten fünf Jahrzehnten über 800 meist unbeteiligte Terror-Opfer gefordert hatte.

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Tsüri: Schweiz will Nekane ausliefern

Das Unerwartete ist eingetroffen: Die baskische Aktivistin habe kein Recht auf Asyl in der Schweiz und soll ausgeliefert werden – trotz Foltervorwürfen. Ein Update. (Alex Kamber, 08. April 2017)

Ein Jahr sitzt die baskische Aktivistin Nekane Txapartegi nun im Gefängnis in Zürich. Die spanische Justiz warf ihr vor über fünfzehn Jahren vor, die Separatistenorganisation ETA zu unterstützen und verhaftete sie im Jahr 1999. Dieser Vorwurf basiert dabei auf fragwürdiger Grundlage: Nach Nekanes Aussage ist sie im Anschluss an die Verhaftung von den spanischen Beamten gefoltert und vergewaltigt worden, weswegen auch ihre Geständnisse, die unter dieser Folter zustande gekommen sind, nicht zulässig seien, wie Tsüri bereits berichtete. Im Jahr 2007 gelang ihr die Flucht aus Spanien, das von der Schweiz nun seit einem Jahr die Auslieferung fordert.
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ajour: „Die Schweiz ist Komplizin in diesem System der Folter und Vergewaltigung“ – Nekane sitzt seit einem Jahr in Haft

https://ajour-mag.ch/nekane-txapartegi-der-widerstand-geht-weiter/

Der spanische Staat fordert von der Schweiz die Auslieferung von Nekane Txapartegi, weil sie sich durch ihre Flucht einer mehrjärigen Haftstrafe entzogen hat. Aus diesem Grund wurde die linke und feministische Aktivistin aus Asteasu (Baskenland) am 6. April 2016 in Zürich verhaftet, wo sie zuvor mehrere Jahre mit ihrer Tochter lebte. Nekane und ihre Anwält*innen heben gegen die Auslieferung Einsprache erhoben und ein Asylgesuch gestellt. Nekane verweist darauf, dass sie im Jahr 1999 während fünf Tagen im Polizeirevier «Tres Cantos» in Madrid gefoltert wurde. Sie wurde dazu gezwungen, ein Geständnis auswendig zu lernen. Auf diesem Geständnis beruhte dann später das Urteil gegen sie wegen angeblicher Unterstützung der ETA. (F. Frey)

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Blick: ETA-Aktivistin leidet im Knast – «Enttäuscht von der Schweiz»

ZÜRICH – Die Anwälte der ETA-Aktivistin Nekane Txapartegi haben Beschwerde gegen ihre Auslieferung eingereicht. An der heutigen Medienkonferenz kritisieren sie die Schweizer Behörden. (Benedikt Theiler, 7.4.2017)

An der heutigen Medienkonferenz haben die Anwälte von Nekane Txapartegi, einer baskischen ETA-Aktivistin zum Auslieferungsentscheid und zum abgelehnten Asylentscheid Stellung bezogen. Sie seien sichtlich enttäuscht von den Schweizer Behörden, sagt Stephanie Motz. Sie befasst sich mit dem Asylverfahren der Baskin. Auch Txapartagi selbst sei enttäuscht und niedergeschlagen. Weiterlesen

Pressemitteilung zur Free Nekane Demonstration in Zürich am 6. April 2017

Demo in Zürich

Seit genau einem Jahr sitzt Nekane in Zürich in Auslieferungshaft. Um dagegen zu protestieren, sind heute 500 Personen auf die Strasse gegangen. Ein kämpferischer Frauen*block übernahm die Spitze der Demonstration. Vor dem Knast grüssten wir Nekane mit Feuerwerk. Redebeiträge zu sexualisierter Gewalt und Folter sowie zu patriarchalen und kapitalistischen Ausbeutungsverhältnissen nahmen Bezug auf politische Verlautbarungen von Nekane. Weiterlesen

Watson: UNO-Topdiplomat interveniert im Fall Nekane beim Bundesrat

Der Rechtsstreit um die Auslieferung der baskischen Aktivistin Nekane Txapartegi erhält eine internationale Note: Der UNO-Sonderberichterstatter für Folter, der Schweizer Jurist Lukas Melzer, hat sich vergangene Woche in einem dringenden Aufruf an die Schweiz gewendet. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte die Intervention gegenüber der NZZ. Weiterlesen

NZZ: Uno-Berichterstatter für Folter interveniert im Fall Txapartegi

Spanien fordert, dass eine mutmassliche ETA-Aktivistin ihre Strafe in ihrer Heimat verbüsst. Doch sie erhebt schwere Foltervorwürfe gegen ihr Land. Der Fall entwickelt sich nicht nur in juristischer Hinsicht zum heissen Eisen. (Daniel Gerny )
Die Baskin wurde in Spanien wegen der Unterstützung der Untergrundorganisation ETA verurteilt. (Bild: Vincent West / Reuters)

Die Baskin wurde in Spanien wegen der Unterstützung der Untergrundorganisation ETA verurteilt. (Bild: Vincent West / Reuters)

Nekane Txapartegi, die frühere baskische Politikerin und Aktivistin, die seit einem Jahr im Frauengefängnis Dielsdorf in Auslieferungshaft sitzt, verfügt Weiterlesen

Watson: «Klare Beweislage» – Nekane kämpft weiter um ihre Freilassung aus Zürcher Haft

Die Schweizer Behörden halten daran fest, die Baskin Nekane Txapartegi an Spanien auszuliefern. Auch das Asylgesuch der Aktivistin wurde abgelehnt. Txapartegis Anwälte werfen der Schweizer Justiz vor, geschlampt zu haben.
(Camille Kündig, 6. April 2017)

Die Schweizer Behörden wollen Nekane Txapartegi nach Spanien ausliefern. bild: jon urbe/ argazki press Weiterlesen