Zur Demo: Nekane – Eine von uns vom 8. Juni 2019 in Zürich

Medienmitteilung vom 9.6.2019 zur Demo: Nekane – eine von uns!

400 Personen, überwiegend Frauen*, zeigten gestern in Zürich ihre Solidarität mit Nekane Txapartegi. Knapp eine Woche vor dem Frauen*Streik machten sie ihre Forderung klar: Stoppt die politische Verfolgung von der Überlebenden von sexualisierter Folter. Die Demonstration zog vom Limmatplatz der Langstrasse entlang bis zum Helvetiaplatz.

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Solidaritätsbeiträge für Nekane

Auf die neue Bedrohung für Nekane vor politischer Verfolgung sind einige Solidaritätsbekundungen zusammengekommen:


Keine Auslieferung an Folterstaaten! Solifoto vom Frauenstreik Kollektiv Zürich
Si tocan a una nos tocan a todas! Nekane libre! Auf dem #GegenLager gab es eine feministische Veranstaltung zum Migrationsregime, unter anderem mit Infos zur Situation von Nekane.

https://www.facebook.com/notes/feministas-del-abya-yala/las-feministas-del-abya-yala-abrazamos-a-la-compa%C3%B1era-nekane-txapartegi/462560891154852/




Pressemitteilung: Die politische Verfolgung von Nekane Txapartegi geht weiter Spanischer Staat droht mit neuem Auslieferungsantrag

Eineinhalb Jahre nach ihrer Freilassung drohen die spanischen Behörden mit einem neuen Haftbefehl gegen Nekane Txapartegi. Dabei hatten das Bundesgericht und das Bundesverwaltungsgericht als glaubhaft erachtet, dass die baskische Journalistin im spanischen Staat gefoltert wurde. Trotzdem blieb es den Schweizer Behörden bisher erspart, zu den Foltervorwürfen Stellung zu nehmen.

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Der spanische Staat will Nekane wieder ins Gefängnis bringen!

Das Sondergericht Audiencia Nacional hat ein neues Rechtshilfegesuch gestellt. Die Schweizer Regierung zeigt sich wieder kollaborationsbereit mit dem spanischen Folterapparat. Am 22.5. musste Nekane in der Bundesanwaltschaft Bern erscheinen, um per Videokonferenz durch die spanischen Behörden befragt zu werden.

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Reportagen zu systematischer Folter an Bask*innen

Es ist die erste Mal, dass das baskische Fernsehen über systematische Folter redet. Im ersten Teil “el crimen mejor escondido“ mit Erzahlungen verschiedener gefolterten Personen. Zusammen mit Interviews anderer Personen zeigt das die ganze Dimension von Folter. Im zweiten Teil “impunes y condecorados“ geht es um die Straflosigkeit der Folterer und wie einige von Ihnen sogar Auszeichnungen vom Staat erhalten.

Die Dokumentationen sind auf Spanisch (ohne Deutsche Untertitel).

Video: Wer kämpft gewinnt – Die Free Nekane Kampagne waren wir!

Ein Jahr nach der Befreiung von Nekane schauten wir im Rahmen einer Veranstaltung zurück auf die Kampagne. Dieses Video wurde dafür produziert und dort gezeigt. Neben spannenden Gesprächen wurde auch eine Ausstellung gezeigt mit Briefen, Bildern, Zitaten und vielem mehr.

Die Ausstellung ist noch bis 11. November 2018 im Restaurant Ziegel oh Lac in der Roten Fabrik zu sehen.

Veranstaltung: Wer kämpft gewinnt – Die Free Nekane Kampagne waren wir!

17. September 2018, 18 Uhr, Ziegel oh Lac
Seestrasse 407, 8038 Zürich
Ab 18 Uhr

Mit Bildern und Stimmen Dokumentieren wir die Free Nekane Kampagne und schauen zurück wie sie zur Befreiung führte.

Während 17 Monaten haben Nekane und solidarische Menschen für ihre Freilassung gekämpft. Ein Jahr nach der Befreiung von Nekane wollen wir uns an diesen Erfolg erinnern.

 

Programm:

ab 18 Uhr
Ausstellung der Bilder und Texte von Nekane aus dem Knast und der Bewebung Draussen
(Die Ausstellung wird bis 11.11.18 im Ziegel oh Lac gezeigt)

19 Uhr
Im Gespräch mit Nekane
Verbinden wir die Kämpfe innerhalb und ausserhalb der Mauern. MIt Videos und Audios geben wir Einblicke in die Kampagne.

Anschliessend Essen, Gedichte und Musik

 

*Organisiert von:
Radio LoRa und Free Nekane Bündnis

NAIZ: Manuel Pastrana von der Guardia Civil: „Basken sind verweichlicht. Sie singen, wenn sie ein wenig angerührt werden.“

Originalartikel: https://www.naiz.eus/eu/actualidad/noticia/20180701/manuel-pastrana-guardia-civil-los-vascos-son-blandos-cantan-cuando-se-les-toca-un-poquito

Pastrana_tv3„Basken sind in der Regel verweichlicht. Wenn sie ein wenig angerührt werden, singen[1] sie“, sagte Manuel Pastrana von der Guardia Civil[2] in einem Interview auf dem katalanischen Fernsehsender TV3. „Man lädt Häftlinge ja nicht zum Kaffee ein.“, antwortete er ironisch auf die Frage, ob es üblich sei, Häftlinge zu verprügeln.

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Nekane am 1. Mai 2018 in Zürich

Nekane ist Hauptrednerin am 1. Mai in Zürich und beteiligt sich an zwei Veranstaltungen. Sie freut sich, euch an einer der verschiedenen Gelegenheiten zu treffen!

Samstag, 28. April 19:00 bis 20:30 Uhr, Glaspalast/Kasernenareal, Kanonengasse 20
Frauen – Gefängnis – Exil

Radiotalk (wird live gesendet auf LoRa 97.5 Mhz) mit einer Aktivistin aus der Frauenbewegung im Baskenland (Bilgune Feminista-Kampagne Etxera) und Paola Salgado, Rechtsanwältin aus Kolumbien, feministische Aktivistin im Exil. Moderation: Nekane Txapartegi
Der Kampf der Frauen führt fast immer zu repressiven Reaktionen. Wenn die Frauenbewegung in der Gesellschaft laut und deutlich Widerstand leistet, reagiert das patriarchale System mit Abwertung, Diffamierung und Gewalt. Diese Reaktionen werden nicht selten zu Staatspolitik und somit zu Staatsterrorismus. Die Gastreferentinnen werden über die Situation in Kolumbien und Baskenland berichten. Die Moderatorin Nekane Txapartegui, Hauptrednerin beim 1. Mai, wird das Gespräch führen und dabei aus ihrer eigenen Erfahrung im Exil und in Schweizer Gefängnissen berichten.
Das Gespräch wird auf Spanisch geführt und am Radio übertragen, sowie vor Ort auf Deutsch übersetzt.

FRAUEN – GEFÄNGNIS – EXIL*

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