11.3.20: Veranstaltung & Konzert im Ziegel oh Lac (Rote Fabrik)

Am 11. März 2020 Infos zur Repression gegen Bask*innen und live Musik aus dem Baskenland!!!!

Ab 21 Uhr in Ziegel Oh Lac (Rote Fabrik).

Nekane bleibt frei: Die politische Verfolgung von Nekane geht weiter. Das spanische Sondergericht «Audiencia Nacional» erliess im November 2019 eine internationale Fahndung und einen Haftbefehl gegen Nekane, sie könnte jeden Tag verhaftet werden.

Nekane und ihr Umfeld befinden sich permanent in dieser Bedrohungssituation

21:00 Uhr: Kurze Infoveranstaltung zur aktuellen Situation und was kann die feministische Bewegung und eine internationale Solidarität dieser Gewalt entgegensetzen?

21:30 Uhr: Musik von der baskischen Band LIHER

Eintritt Kollekte

Le Courier: Nekane Txapartegi: «Pourquoi m’ont-ils fait ça?» (inkl. Übersetzung)

Interview mit Nekane im Le Courrier, auf die Schnelle übersetzt:

Nekane Txapartegi: “Warum haben sie mir das angetan?”

Originalartikel: https://lecourrier.ch/2020/02/06/nekane-txapartegi-pourquoi-mont-ils-fait-ca/

Von Michelle Langrand.
Die baskische Aktivistin Nekane Txapartegi ist erneut Ziel eines Auslieferungsgesuchs Spaniens, obwohl sie von der Guardia Civil gefoltert wurde.

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areaonline.ch: Vita da perseguitata (italienisch)

di Tullio Togni

«Mi chiamo Nekane Txapartegi: perseguitata, fuggitiva, rifugiata politica basca. E anche mamma e femminista». È “una storia nella storia”, una biografia in costruzione e già segnata dal tempo, che trova le sue radici nella guerra civile spagnola vinta dai falangisti o forse prima ancora. Una storia che percorre i 36 anni del regime dittatoriale di Franco, la cosiddetta transizione alla democrazia e uno fra i conflitti interni più longevi d’Europa, quello fra lo Stato spagnolo e l’organizzazione clandestina indipendentista Eta (Euskadi ta Askatasuna/Paese Basco e Libertà), terminato – almeno sul piano militare – con la cessazione dell’attività armata da parte di quest’ultima nel 2011 e la successiva dissoluzione nel 2018.

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“Un violador en tu camino” — Performance en Zurich (Suiza)

Acción en solidaridad feminista con nuestras compañeras en Chile, todas las mujeres* en resistencia en el mundo y Nekane Txapartegi, feminista y activista vasca torturada y perseguida por el estado español. La violencia estructural y la opresión patriarcal, capitalista y racista no entienden de fronteras y ¡nuestra lucha tampoco!

Aktion in feministischer Solidarität mit unseren Compañeras in Chile, allen Frauen* im Widerstand weltweit und Nekane Txapartegi, baskische Feministin und Aktivistin, gefoltert und verfolgt durch den spanischen Staat.
Strukturelle Gewalt und patriarchale, kapitalistische und rassistische Unterdrückungen kennen keine Grenze. Unser Kampf auch nicht!

Nekane bleibt frei – Infoveranstaltung

Samstag, 30. November 2019, 19 Uhr
Grüner Saal, Volkshaus, Stauffacherstrasse 60, Zürich

Staatliche Gewalt gegen linke Aktivistinnen*
In politischen Konflikten erleben Feministinnen* und linke Aktivistinnen* staatliche patriarchale Gewalt. Was kann ihr die feministische Bewegung entgegensetzen? Mit Nekane Txapartegi, baskische Aktivistin, Überlebende von sexualisierter Folter und aktuell erneut von Auslieferung bedroht!
Ein Angriff auf eine, ist ein Angriff auf alle!

LoRa: Interview mit Nekane

Sonntag, 24. November, 18 Uhr im Offenen Politkanal auf Radio LoRa 97.5 MHz
Wiederholung am 25. November 7-9 Uhr und 22-00 Uhr

20 Jahre feministischer Kampf gegen die politische Verfolgung
Vor 20 Jahren nahm Nekane Txapartegi einen grossen Kampf auf: den Kampf gegen den Folterapparat des spanischen Staates. Das bedeutet, die Folter nicht nur zu überleben, sondern zu benennen und öffentlich zu machen – sich nicht brechen und nicht zum Schweigen bringen zu lassen. Nekane führt diesen Kampf bis heute: auch für jene Frauen, die die Folter nicht überlebt haben und jene, die nie darüber sprechen konnten. Es ist ein kollektiver feministischer Kampf, aus dem viele Frauen in den letzten 20 Jahren Kraft geschöpft haben.

WOZ: Der lange Arm der spanischen Justiz

21.11.2019, Lorenz Nägeli, https://www.woz.ch/1947/nekane-txapartegi/der-lange-arm-der-spanischen-justiz

Letzten Mai eröffnete Spanien ein neues Verfahren gegen die in der Schweiz lebende baskische Aktivistin Nekane Txapartegi. Am 12. November erging ein internationaler Haftbefehl und nur kurz darauf ein Auslieferungsantrag. Bereits im Mai war ein Rechtshilfeersuchen bei der Schweiz eingegangen.

Dieses basierte erneut auf einem 1999 unter Folter erzwungenen Geständnis, aufgrund dessen Txapartegi der Eta-Mitgliedschaft bezichtigt wird. Im Gegensatz dazu beruft sich die spanische Justiz nun auf neue Anklagepunkte. Im Fokus stehen die Papiere, mit denen Txapartegi nach ihrer Flucht aus Spanien 2007 unter falscher Identität in der Schweiz lebte. Gemäss der Menschenrechtsorganisation Augenauf nennt der neue Haftbefehl «als alleinigen Vorwurf den Besitz von gefälschten Papieren». Es sei bemerkenswert, «dass der spanische Staat ein Delikt verfolgt, das in der Schweiz stattgefunden hat»: Damit beanspruche er eine extraterritoriale Wirkung seiner Gesetze.

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