Mit Nekane an den 1. Mai in Zürich

Hervorgehoben

 

 

 

Samstag, 29.4. 20.30 Uhr Auslieferung an Folterstaaten? Veranstaltung mit Rolf Zopfi, Mediensprecher des Free Nekane-Solikomitees und Regula Flury, Expertin zum Thema Folter und sexualisierte Gewalt
Samstag, 29.4. bis Montag, 1.5. Stand auf dem Kasernenareal. Kommt vorbei und holt euch Sticker, Feuerzeuge oder einen Nekane-Comic!
Montag, 1.5. 09.30 Helvetiaplatz: Rede an der Besammlung der 1. Mai-Demo Machen wir Lärm für Nekane, die nur wenige Meter entfernt im Gefängnis sitzt! Wir haben auch Flyer dabei, helft mit, sie unter die Leute zu bringen!
Montag, 1.5. ab 13.00 Uhr: Infostand auf dem Revolutionären Treff auf dem Kanzleiareal

SRF: UNO-Sonderberichterstatter: Schweiz soll Baskin nicht ausliefern

Hervorgehoben

(24.04.2017)

Das Wichtigste in Kürze

  • Der UNO-Sonderberichterstatter über Folter, Nils Melzer, warnt die Schweiz davor, die inhaftierte Baskin Nekane Txapartegi an Spanien auszuliefern.
  • Die Schweiz riskiere sonst, ein Gerichtsurteil anzuerkennen, das auf einem durch Folter erzwungenen Geständnis basiere. Dies wäre ein Verstoss gegen das Folterverbot.

Weiterlesen

Berria: NBEk Txapartegi ez estraditatzeko eskatu dio Suitzari

Nazio Batuen Erakundeko torturaren eta bestelako tratu gizagabe eta krudelen aurkako kontalari berezi Nils Melzerrek egin du eskaera. Haren arabera, „torturen bidez lortutako konfesioa du oinarri“ Espainiak Txapartegiri jarritako zigorrak. (Hodei Iruretagoiena, 24.4.2017)
Estradizioaren kontrako protesta egin zuten hilaren hasieran. /
Estradizioaren kontrako protesta egin zuten hilaren hasieran. / BERRIA

Weiterlesen

WOZ: Doppelte Ignoranz im Fall Txapartegi

Von Merièm Strupler

«Die Schweiz ist Komplizin in diesem System der Folter und Vergewaltigung», lässt Nekane Txapartegi durch ihre Anwältin ausrichten. Indem sie nicht als Folteropfer anerkannt werde, würden auch die Taten negiert – als hätten Folter und Vergewaltigung in Spanien nie stattgefunden. Die baskische Aktivistin fühlt sich erniedrigt und gedemütigt durch den Entscheid der Schweizer Behörden, sie an Spanien auszuliefern: Einmal mehr hätten sexistische Machtstrukturen dazu geführt, dass sie als Folteropfer nicht anerkannt werde. Weiterlesen

Infosperber: Spaniens Unversöhnlichkeit im Baskenland

Die Baskin Nekane Txapartegi sitzt seit einem Jahr in Zürich in AuslieferungshaftDie Baskin Nekane Txapartegi sitzt seit einem Jahr in Zürich in Auslieferungshaft © cc

Die Schweiz will die baskische Aktivistin Nekane Txapartegi an Spanien ausliefern. Ein höchst fragwürdiger Entscheid. (Alexander Gschwind, 11. Apr 2017)

Am Wochenende hat die baskische Separatistenbewegung ETA militar ihre angeblich letzten Waffenverstecke offengelegt und deren Koordinaten der französischen Polizei übermittelt. Dabei handelte es sich offenbar um 120 Schusswaffen, drei Tonnen Sprengstoff und Tausende Schuss Munition. Die Waffenübergabe war wie schon der einseitige Waffenstillstand der ETA vom 20.Oktober 2011 von internationalen Vermittlern erreicht worden, wobei Vertreter der irischen Sinn Fein-Partei um Gerry Adams eine entscheidende Rolle spielten. Deren Vorbild im Nordirland-Konflikt hatte denn auch die besonneneren Kräfte im baskischen Untergrund zur Aufgabe bewegt. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt getan zur Beendigung des Basken-Konfliktes, der in den letzten fünf Jahrzehnten über 800 meist unbeteiligte Terror-Opfer gefordert hatte.

Weiterlesen

Tsüri: Schweiz will Nekane ausliefern

Das Unerwartete ist eingetroffen: Die baskische Aktivistin habe kein Recht auf Asyl in der Schweiz und soll ausgeliefert werden – trotz Foltervorwürfen. Ein Update. (Alex Kamber, 08. April 2017)

Ein Jahr sitzt die baskische Aktivistin Nekane Txapartegi nun im Gefängnis in Zürich. Die spanische Justiz warf ihr vor über fünfzehn Jahren vor, die Separatistenorganisation ETA zu unterstützen und verhaftete sie im Jahr 1999. Dieser Vorwurf basiert dabei auf fragwürdiger Grundlage: Nach Nekanes Aussage ist sie im Anschluss an die Verhaftung von den spanischen Beamten gefoltert und vergewaltigt worden, weswegen auch ihre Geständnisse, die unter dieser Folter zustande gekommen sind, nicht zulässig seien, wie Tsüri bereits berichtete. Im Jahr 2007 gelang ihr die Flucht aus Spanien, das von der Schweiz nun seit einem Jahr die Auslieferung fordert.
Weiterlesen

ajour: „Die Schweiz ist Komplizin in diesem System der Folter und Vergewaltigung“ – Nekane sitzt seit einem Jahr in Haft

https://ajour-mag.ch/nekane-txapartegi-der-widerstand-geht-weiter/

Der spanische Staat fordert von der Schweiz die Auslieferung von Nekane Txapartegi, weil sie sich durch ihre Flucht einer mehrjärigen Haftstrafe entzogen hat. Aus diesem Grund wurde die linke und feministische Aktivistin aus Asteasu (Baskenland) am 6. April 2016 in Zürich verhaftet, wo sie zuvor mehrere Jahre mit ihrer Tochter lebte. Nekane und ihre Anwält*innen heben gegen die Auslieferung Einsprache erhoben und ein Asylgesuch gestellt. Nekane verweist darauf, dass sie im Jahr 1999 während fünf Tagen im Polizeirevier «Tres Cantos» in Madrid gefoltert wurde. Sie wurde dazu gezwungen, ein Geständnis auswendig zu lernen. Auf diesem Geständnis beruhte dann später das Urteil gegen sie wegen angeblicher Unterstützung der ETA. (F. Frey)

Weiterlesen