Video: Wer kämpft gewinnt – Die Free Nekane Kampagne waren wir!

Ein Jahr nach der Befreiung von Nekane schauten wir im Rahmen einer Veranstaltung zurück auf die Kampagne. Dieses Video wurde dafür produziert und dort gezeigt. Neben spannenden Gesprächen wurde auch eine Ausstellung gezeigt mit Briefen, Bildern, Zitaten und vielem mehr.

Die Ausstellung ist noch bis 11. November 2018 im Restaurant Ziegel oh Lac in der Roten Fabrik zu sehen.

Nekane in der Öffentlichkeit seit ihrer Freilassung

lora:

RaBe: RaBe Zack Nekane ist frei – ist jetzt alles gut?? (18.3.2018)

RaBe: Rabe Info Baskin Nekane Txapartegi im Gespräch (8.3.2018)

Vorwärts: Luchar es vencer (9.3.2018)

Frauenraum Reitschule Bern: Vernisage mit Nekane Txapartegi (4.3.2018)

LoRa: Die Hälfte des Äthers den Frauen! Innenansichten eines Schweizer Gefängnisses. Gespräch mit Nekane Txapartegi (28.2.2018)

Carambolage: Ausstellung Bilder und Texte von Nekane (13.12.2017)

Spanien in Straßburg erneut wegen Folter und Misshandlungen verurteilt

14. Februar 2018

Historiker Iñaki Egaña berichtet über die Folterstudien die im Baskenland durchgeführt werden. Bild: R. Streck

Die Kritik wird immer schärfer am Menschenrechtsgerichtshof, denn nun geht es nicht mehr nur darum, dass das Land gegen Folterer nicht ermittelt

In Straßburg wird die Luft für massive spanische Menschenrechtsverletzungen immer dünner, auch wenn in Deutschland weiter darüber kaum jemand berichten will, dass Menschen in einem EU-Land gefoltert und schwer misshandelt werden. Am Dienstag hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Spanien zum achten Mal in wenigen Jahren verurteilt. Waren es bisher Verurteilungen dafür, dass Spanien begründete Anzeigen wegen Folter nicht einmal untersucht hat, so wurde das Land jetzt wegen nachgewiesener Misshandlungen verurteilt.

Weitere Links zum Thema:

EGMR verurteilt Spanien wegen Misshandlung inhaftierter ETA-Mitglieder

http://www.freie-radios.net/87595?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter
https://hudoc.echr.coe.int/eng#{%22itemid%22:[%22001-180884%22]}
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Die baskische Regierung zählt 4.113 Folterfälle, 73% nach dem Tod Francos

20. Dezember 2017

Studienleiter Paco Etxebarria bei der Suche und Ausgrabung von Massengräbern der Franco-Diktatur. Bild: R. Streck

Eine erste offizielle Studie zeigt den massiven Einsatz von Folter in Spanien gegen Basken, auch seit dem Ende der Franco-Diktatur

Das Baskische Kriminologische Institut der baskischen Universität und die baskische Regierung haben die Studie zu Folter und Misshandlungen an Bürgern der Baskischen Autonomen Gemeinschaft (CAV) vorgelegt, die den Zeitraum bis 2014 abgedeckt hat. Die nun veröffentlichte Studie wurde von einem Team unter Leitung von Paco Etxeberria erstellt. Etxeberria ist ein international anerkannter Gerichtsmediziner und forensischer Anthropologe. Der Professor für Rechtsmedizin lehrt an der baskischen Universität und hat als Gerichtsmediziner an vielen forensischen Exhumierungen teilgenommen, unter anderen an der Exhumierung des während des Putschs ermordeten chilenischen Staatschef Salvador Allende. Er untersuchte auch den Völkermord in der von Marokko besetzten Westsahara und die Morde von den staatlich organisierten Todesschwadronen in Spanien.

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+++ BREAKING +++ Nekane ist frei!

Liebe Freundinnen und Freunde von Nekane
Liebe solidarische Menschen

Nekane ist frei und es geht ihr gut! Wir freuen uns riesig!

Es ist noch nicht klar, welche der geplanten Veranstaltungen der
Aktionswochen stattfinden werden. Wir werden euch informieren.

Die Veranstaltung von heute findet jedoch sicher statt!
Heute Samstag, 18.00 Uhr im Zentrum Karl der Grosse, Zürich:

Wir informieren über die gestrige Freilassung von Nekane. Im Anschluss
spricht die baskische Aktivistin Miriam Campos über die politischen
Hintergründe des Makroprozesses 18/98, in welchem sowohl sie, als auch
Nekane verurteilt wurden.
www.facebook.com/events/716084078594741

Bis bald!
Euer Free Nekane Solikomitee

NEKANE IST SEIT 20.15 UHR FREI!

Paukenschlag zum Beginn der Free Nekane Aktionswochen: Mit Entscheid vom 14. September 2017 hat das Spanische Gericht Audiencia Nacional die Verjährung der Haftstrafe von Nekane Txapartegi anerkannt. Durch die im Februar erfolgte Reduktion der Haftstrafe auf 3 Jahre und 6 Monate findet eine kürzere Verjährungsfrist Anwendung. Die Audiencia Nacional hat die Aufhebung des Auslieferungsantrags und eine entsprechende Information der Schweizer Behörden angeordnet.

Weitere Infos folgen!

Medienberichte:

 

+++BREAKING+++ Nekane released from prison!
What a start to the days of action for the liberation of Nekane: Yesterday (14.9) the Spanish court ‚Audienca Nacional‘ decided that the prison sentence of Nekane Txapartegi has become time-barred. Because her sentence was reduced to three years and six months in February, a shorter period is now necessary for the sentence to become time-barred. The Audienca Nacional has lifted the extradition order for Nekane and informed the Swiss authorities.

ajour: Gefängnisbrief #2: «Die ethnische Justiz Spaniens»

10. August 2017

Nein, ich habe die Begriffe nicht verwechselt, ich meine «ethnisch», nicht «ethisch». Ethik ist im spanischen Staat weder in der Politik noch in der Justiz auszumachen. Gerade wird die Bildungsreform Lomce durchgesetzt, die den Ethikunterricht streichen und die religiöse Erziehung ausbauen will.

Mit dem folgenden Beispiel möchte ich aufzeigen, wie die spanische Justiz je nach ethnischer Identität von verurteilten Personen unterschiedlich agiert. Es geht um zwei Personen, die beide im Baskenland geboren wurden. Auf der einen Seite ist da Iñaki Urdangarin, geboren in Goierri, er hat eine spanische Identität. Auf der anderen Seite bin ich, Nekane Txapartegi Nieve, geboren in Tosaldea, ich identifiziere mich als baskische Frau. Aktuell halten wir uns beide in der Schweiz auf. Ich bin bekanntlich in Zürich in Auslieferungshaft, Iñaki wohnt zusammen mit seiner Frau Cristina, der Tochter des früheren Königs Juan Carlos I. am Genfersee. Wir beide wurden von der spanischen Justiz verurteilt, aber die Auswirkungen davon könnten unterschiedlicher nicht sein.

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aNtiDoTe Zine: prison letter #1 in english

“In our mouths, words become crimes.”

AntiNote: the Swiss “magazine for autonomous journalism” ajour has recently established a correspondence with Basque liberation movement activist Nekane Txapartegi, who has been imprisoned nearly incommunicado in Switzerland for over a year and is facing extradition back into the hands of the Spanish authorities she fled a decade ago.

Nekane writes from prison in Spanish, and ajour has been presenting her letters in German for their local audience (there is a movement building rapidly around her and her cause); this is a translation from the German. The second letter obtained by ajour was just published today and will appear here shortly.

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Aargauer Zeitung: Die berühmteste Gefangene der Schweiz soll nach Spanien ausgeliefert werden

«Ich sage meiner Tochter immer», so Nekane Txapartegi, «wir müssen getrennt sein, aber ich habe dich nie verlassen.» © Ursula Häne

Eine mutmassliche Unterstützerin baskischer Terroristen soll nach Spanien ausgeliefert werden. Das Bundesstrafgericht hat gegen Nekane Txapartegi entschieden – und gegen die Empfehlung des UNO-Sonderberichterstatters für Folter, der sich für sie eingesetzt hat. (von Nina Fargahi, 4.8.2017) Weiterlesen