Mit Nekane an den 1. Mai in Zürich


Veranstaltung am 1. Mai-Fest: Auslieferung an Folterstaaten?
Mit Rolf Zopfi, Mediensprecher des Free Nekane-Solikomitees und Regula Flury, Expertin zum Thema Folter und sexualisierte Gewalt
Sa, 29. April um 20.30 Uhr im Glaspalast der Kaserne, Zürich

Infostand am 1. Mai-Fest
Kommt vorbei und holt euch Sticker, Feuerzeuge oder einen Nekane-Comic!
Sa. 29.4. bis Mo. 1.5. Kaserne, Zürich

Rede an der Besammlung der 1. Mai-Demo
Machen wir Lärm für Nekane, die nur wenige Meter entfernt im Gefängnis sitzt! Wir haben auch Flyer dabei, helft mit, sie unter die Leute zu bringen!
Mo. 1.5. 09.30 Helvetiaplatz, Zürich

Infostand auf dem Revolutionären Treff
Mo. 1.5. ab 13.00 Uhr Infostand auf dem Kanzleiareal und ab 18 Uhr Infos zu Nekane in der Kanzlei-Turnhalle, Zürich

Pressemitteilung zur Free Nekane Demonstration in Zürich am 6. April 2017

Demo in Zürich

Seit genau einem Jahr sitzt Nekane in Zürich in Auslieferungshaft. Um dagegen zu protestieren, sind heute 500 Personen auf die Strasse gegangen. Ein kämpferischer Frauen*block übernahm die Spitze der Demonstration. Vor dem Knast grüssten wir Nekane mit Feuerwerk. Redebeiträge zu sexualisierter Gewalt und Folter sowie zu patriarchalen und kapitalistischen Ausbeutungsverhältnissen nahmen Bezug auf politische Verlautbarungen von Nekane. Weiterlesen

Alle Aktionen rund um den grossen Aktionstag vom 6. April

Themen

Medienbeiträge

Solidaritätsbekundungen

  • EHL Milano: The Committee Euskal Herriaren Lagunak (Friends of the Basque country) of Milan (Italy) expresses its solidarity with Nekane and with all Basque prisoners.No all’estradizione! Libertà per Nekane!

Stellungnahmen

Bilder

Aktionen



Juso: Offener Brief an Simonetta Sommaruga von Tamara Funiciello

Free Nekane

Keine Auslieferung von Folteropfern an ihre Peiniger!

Jetzt mitmachen und den offenen Brief mitunterzeichnen – Free Nekane!
www.juso.ch/blog/2017/04/06/free-nekane

Sehr geehrte Frau Bundesrätin Sommaruga
Liebe Simonetta

4300 Fälle: so viele Fälle von Folter durch spanische Sicherheitskräfte von 1960 bis 2013 wurden in einem Bericht der baskischen Lokalregierung letztes Jahr publik gemacht. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte rügte die spanische Regierung bereits acht Mal wegen Verstössen gegen das Folterverbot, zuletzt letztes Jahr. Auch Amnesty International kritisiert regelmässig heftig die Misshandlungen, die Häftlingen widerfahren. Es besteht kein Zweifel: in spanischen Gefängnissen werden Menschenrechte mit Füssen getreten. Die spanischen Sicherheitskräfte gehen auf brutalste Art und Weise gegen den baskischen politischen Widerstand vor. Vermeintliche ETA-Unterstützer_innen werden dabei in Isolationshaft gesteckt und der Zugang zu Ärzt_innen und Rechtsbeiständen wird verweigert. Immer lauter werden auch die Proteste gegen Folter, sexuelle Gewalt und menschenverachtende Verhörmethoden.

Auch der baskischen Aktivistin, Nekane Txapartegi, wird von der spanischen Regierung vorgeworfen, mit der ETA kollaboriert zu haben. Sie wurde letztes Jahr in Zürich von der Polizei verhaftet und sitzt seither in Haft. Sie gibt an, nach ihrer Verhaftung in Spanien 1999, misshandelt und sexuell missbraucht worden zu sein. Die Geständnisse, die sie während dieser Zeit gemacht hat, seien unter Folter von ihr erpresst worden. Dabei stützen nicht nur der medizinische Bericht einer Gefängnisärztin, sondern auch die Aussagen eines unabhängig befragten Mithäftlings ihre Version. Sogar Jean-Pierre Restellini, Rechtsmediziner und ehemaliger Präsident der nationalen Kommission zur Verhütung von Folter, gibt an, dass «kaum ein Zweifel» darüber bestehe, dass Nekane Opfer von Folter wurde.

Nekane hat unterdessen ein Asylgesuch in der Schweiz gestellt, nachdem die spanische Staatsmacht ihrerseits ein Auslieferungsgesuch stellte. Diese Woche entschied das Justizdepartement dem Auslieferungsgesuch an Spanien stattzugeben und somit Nekane auszuliefern, zurück zu Misshandlung, Folter und Vergewaltigung. Das ist nicht nur ein Bruch mit der vielbeschworenen «humanitären Tradition» der Schweiz, sondern eine offene Verletzung des Rückführungsverbots politischer Gefangener in Situationen, in welchen ihnen Folter und Misshandlung drohen. Wir fordern dich, liebe Simonetta, daher mit Vehemenz auf, Nekane Txapartegi nicht auszuliefern, sondern ihr und anderen Opfern spanischer Polizei- und Justizgewalt, Asyl zu gewähren! Stoppe diese Gräueltat!

Freundliche Grüsse

 

 

 

Tamara Funiciello, Präsidentin der JUSO Schweiz

Ticino: Numerose copie fasulle sono state realizzate da ignoti. Sei pagine contro l’estradizione dell’attivista basca Nekane Txapartegi

CHIASSO. Ci risiamo. Una finta edizione di 20 Minuti è stata realizzata da ignoti e inserita in diverse cassette al posto del quotidiano, questa mattina, in particolare a Chiasso all’interno della Stazione Ffs. Numerose copie sono state rinvenute dai dipendenti Ffs e dai pendolari in transito per lo scalo ferroviario. Altre copie sono state rinvenute alla stazione di Lugano.

Le sei pagine sono dedicate all’estradizione dell’attivista basca Nekane Txapartegi. Il titolo: «Lo stato spagnolo tortura, la Svizzera è complice». All’interno della pubblicazione, l’appello a partecipare a un presidio di solidarietà sabato 15 aprile a Bellinzona. Tio.ch/20 minuti, naturalmente, si dissocia dalla pubblicazione.

Qualcosa di simile era già accaduto due anni fa. La pubblicazione di otto pagine, distribuita dai soliti ignoti nella zona di Rivera, era dedicata interamente a Marco Camenisch, noto attivista ecologista condannato per omicidio (e tornato in libertà due settimane fa).

http://www.tio.ch/News/Ticino/Cronaca/1139389/Finto-20-minuti-nelle-cassette–di-nuovo-

Offener Brief der Autonomen Schule Zürich (ASZ)

Liebe Nekane,

Wir von der Autonomen Schule Zürich schicken dir unsere warmen Grüsse in das kalte Gefängnis. Vielleicht hast du schon mal von uns gehört, vielleicht auch nicht. Wir sind ein selbstorganisiertes Bildungsprojekt, in dem Menschen mit und ohne Aufenthaltspapiere zusammen lernen, arbeiten und Politik machen. Viele von uns mussten aus ihren Heimatländern fliehen und haben nach der Flucht die Schweizer Gefängnisse kennengelernt. Der Schweizer Staat hat viele der Länder, aus denen wir geflohen sind, zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt. Ausschaffungen in diese «sicheren Herkunftsländer» sind daher auch bei uns eine ständige Bedrohung.
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Internationaler FreeNekane-Aktionstag am 6. April 2017

Am 6. April 2016 wurde Nekane Txapartegi in Zürich verhaftet. Seither sitzt sie in Auslieferungshaft. Die Behörden zögern ihren erstinstanzlichen Entscheid bezüglich des Auslieferungsgesuches des Spanischen Staates und Nekanes Asylgesuchs hinaus. Dennoch bleibt sie stark und kämpft! Am Jahrestag der Verhaftung sagen wir: Es reicht!

Wir rufen dazu auf, den Jahrestag der Verhaftung von Nekane, den 6. April 2017, zu einem Weiterlesen

24.3.17: Free Nekane Demo in Zürich

Heute Abend gingen in Zürich rund 500 Personen auf die Strasse, um dagegen zu protestieren, dass das Bundesamt für Justiz Nekane Txapartegi an den Spanischen Folterstaat ausliefern will. Mit einem lautstarken und selbstbestimmten Demozug forderten wir die sofortige Freilassung von Nekane. Ein grosser und kämpferischer Frauen*block übernahm die Spitze der Demonstration. Vor dem Knast grüssten wir Nekane mit Feuerwerk. Redebeiträge zu sexualisierter Gewalt und Folter sowie zu patriarchalen und kapitalistischen Ausbeutungsverhältnissen nahmen Bezug auf politische Verlautbarungen von Nekane.

Bilder: ajour-mag.ch
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24.3.17: Free Nekane Demo in Bern (Medienmitteilung)

Heute Abend solidarisierten sich in Bern gut 250 Menschen mit Nekane Txapartegi. Mit einem lautstarken Demozug durch die Innenstadt wurde der gestrige Entscheid des Bundesamt für Justiz kritisiert und die sofortige Freilassung von Nekane gefordert.

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