Brief von Nekane zur Demo in Bern am 24.9.16

Meine Lieben
Zuerst will ich mich für eure Solidarität und Stellungnahmen zu meinem Fall bedanken. Während dieser fast 7 Monate habe ich verschiedene Seiten der Schweiz kennen gelernt: Die bürokratische aber auch die solidarische – in einander entgegengesetzter Position. Die Bürokratie sieht die Beziehungen zum spanischen Folterstaat als prioritär an und will mich wegen meiner politischen, sozialen und feministischen Einstellungen erneut bestrafen. Obwohl zahlreiche Beweise und Berichte meine Folter bestätigen, obwohl Antifolterorganisationen wie die OMCT, Humanrights und Amnesty International mich als Folteropfer anerkennen, wollen mir die Schweizer Behörden nicht glauben.

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