Barrikade: Rekurs von Nekane wurde abgelehnt

Nachdem das Bundesamt für Justiz entschieden hatte, dass Nekane Txapartegi an Spanien ausgeliefert werden soll, legte Nekane Rekurs ein.
Vor etwa zwei Wochen hat nun das Bundesstrafgericht den Entscheind des Bundesamt für Justiz bestätig. Das Gericht geht davon aus, dass sie die Foltervorwürfe gar nicht erst prüfen müssen, da Spanien ein „Staat mit demokratischer Tradition“ sei.

Dies, obwohl Spanien in den letzten Jahren mehrmals vom europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen Verstoss gegen das Verbot von Folter und wegen Misshandlung verurteilt wurde.
Dies zeigt ein weiteres Mal, dass der schweizer Regierung (und allen anderen auch) Diplomatie und Geld wichtiger ist als das Wohlergehen der Menschen.

Nekane und ihre Anwält*innen werden den Fall nun vor das Bundesgericht weiterziehen.
Wir solidarisieren uns mit Nekane und kämpfen mit ihr zusammen für ihre Freiheit und gegen die Welt der Staaten und Knäste.

Nach diesem Bescheid ging es Nekane noch schlechter, im Moment sind Briefe und jegliche Solidaritätsbekundungen für Nekane und ihren Kampf sehr wichtig. Nekane freut sich über alle möglichen Briefe, egal ob Berichte aus den Ferien, aufmunternde Worte oder politische Gedanken, etc.

Ihre Adresse:

Nekane Txapartegi
Gefängnis Zürich
Rotwandstr. 21
Postfach
8036 Zürich

Wichtig: Vergiss den Absender nicht, ansonsten kommt der Brief nicht an. Ausserdem: Alle ihre Briefe werden von den Behörden kontrolliert, gib acht was du schreibst.

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