ZORIONAK NEKANE!

Zum ihrem Geburtstag wurde Nekane am Sonntag, 8. Januar  von rund 50 Personen vor dem Knast in Zürich besucht, um ihr ein Ständchen zu halten. Durch laute Parolen und Feuerwerk liessen wir sie wissen, dass wir sie unterstützen und ihre politische Haltung gegen die Folter, das Patriarchat und den Kapitalismus mittragen.
Auch an anderen Orten fanden solidarische Aktionen statt. Der Kampf geht weiter! Freiheit für Nekane!

Zürich:

Asteasu, Euskal Herria:

Bern:

Collettivo Scintilla, Ticino:

Renversé, Suisse Romande:
https://renverse.co/Suisse-Anniversaire-de-Nekane-Txapartegi-913

Aufruf zur Anwendung des Istanbul-Protokolls

Mehrere Organisationen rufen auf zur Anerkennung und Anwendung des Istanbul-Protokolls

Demokratische Jurist_innen Schweiz:
Die DJS und viele weitere Organisationen fordern die Anwendung des sogenannten “Istanbul-Protokolls” in der Schweiz. Dieses enthält allgemein gültige Standards zum Nachweis von Folter und anderen Menschenrechtsverletzungen und ist ein wirksames Mittel, um den Beweisschwierigkeiten in Asyl- und Auslieferungsverfahren zu begegnen.
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Humanrights.ch:
Für einen besseren Schutz für Folteropfer
Das sogenannte «Istanbul-Protokoll» liegt seit 2015 in deutscher Übersetzung vor. Es beinhaltet allgemein gültige Standards zur Untersuchung und Dokumentation von Folter und weiteren Menschenrechtsverletzungen. Sowohl unter medizinischen als auch unter juristischen Fachpersonen und Behörden ist das Protokoll in der Schweiz noch wenig bekannt. Die Demokratischen Juristen/-innen und zahlreiche Nichtregierungsorganisationen rufen im Dezember 2016 dazu auf, das Protokoll in der Schweiz anzuwenden.
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Augenauf:
Aufruf zur Anwendung des Istanbul-Protokolls: für einen besseren Schutz für Folteropfer
Das sogenannte «Istanbul-Protokoll» liegt seit 2015 in deutscher Übersetzung vor. Es beinhaltet allgemein gültige Standards zur Untersuchung und Dokumentation von Folter und weiteren Menschenrechtsverletzungen. Sowohl unter medizinischen als auch unter juristischen Fachpersonen und Behörden ist das Protokoll in der Schweiz noch wenig bekannt. Die Demokratischen Juristen/-innen und zahlreiche Nichtregierungsorganisationen rufen im Dezember 2016 dazu auf, das Protokoll in der Schweiz anzuwenden. (Facebook, Aufruf von humanrights.ch)
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Watson: Gefoltert, vergewaltigt, in Zürich inhaftiert – Nekanes Kampf gegen die spanische Justiz

Wie die 43-jährige Baskin Nekane Txapartegi die Schweiz in ein diplomatisches Dilemma bringt, weil sie ihr eigenes auflösen will: Die Gefolterte will wieder ganz werden. (14.12.2016)

Von Rafaela Roth

Nekạne, weiblicher Vorname, baskische Form des spanischen Vornamen Dolores (zu baskisch neke »Leid, Schmerz« + weibliche Endung -ne).

Donnerstagmorgen, 10. Dezember, 10:51 Uhr, Besucherraum 5, Untersuchungsgefängnis Zürich: «RAKAFAS Kemal» entziffere ich die Buchstaben, die ein Besucher Jahre zuvor in die hölzerne Ablage vor der Trennscheibe geritzt hat, «habt Erbarmen mit Kemal». Ob Kemal noch sitzt? Weiterlesen

Info-Veranstaltung zu Nekane: Mi. 30. November 2016

Mittwoch, 30. November 2016, um 19:30 Uhr im "Grünen Saal" 
des Volkshaus in Zürich (beim Helvetiaplatz)

Mit grosser Anspannung warten wir alle, und ganz besonders Nekane und ihre Familie und Freundinnen, auf die erstinstanzlichen Entscheide betreffend des spanischen Auslieferungsgesuchs und des Asylgesuchs, das sie gestellt hat. Diese Entscheide sollten in den kommenden Tagen fallen.

In jedem Fall werden wir eine Informationsveranstaltung in Zürich zu Nekanes Situation durchführen (hoffentlich mit ihr!):

  • Ihre Anwältin Stephanie Motz wird uns den Stand der Dinge der juristischen Lage erklären und über allfällige nächste Schritte informieren (je nachdem ob eine Freilassung oder ein Rekurs an die zuständigen Gerichte ansteht). Sie wird auch einen kurzen Überblick über die Folter und sexualisierte Gewalt in Nekanes Fall und ihre Auswirkungen auf Nekane geben.
  • Regula Flury, Psychologin und Expertin zum Thema Folter und sexualisierte Gewalt, wird zum Thema Folter und sexualisierte Gewalt als systematisches Mittel in Verhörsituationen reden.