Vorwärts: Free Nekane!

Neun Jahre befand sich Nekane Txapartegi auf der Flucht, bevor sie in Zürich verhaftet wurde. Die ehemalige Stadträtin aus der Kleinstadt Asteasu sitzt nun in der Limmatstadt im Gefängnis. Von dort aus versucht die 43-Jährige mit ihrem Anwalt, ihrer Familie und UnterstützerInnen zu verhindern, an Spanien ausgeliefert zu werden, wo ihr erneut Folter droht.
(Von Vorwärts, 20.5.2016)

01-Nekane-Txapartegi-spricht-auf-einer-Demonstration-gegen-Folter-2006-in-Donostia-San-SebastianNekane Txapartegi lebte unter falschem Namen in Zürich. Am 6. April wurde sie verhaftet. Spanien behauptet, Txapartegi sei Mitglied der baskischen Untergrundbewegung ETA und hat auf der Grundlage eines internationalen Haftbefehls ein Auslieferungsgesuch gestellt. Weiterlesen

Film: Nekanes Aussage vor Gericht zur Folter

Ab Minute 1:29 schildert Nekane vor Gericht wie sie in der Incomunicado-Haft gefoltert wurde. Im Filmausschnitt ist ab Minute 4:39 auch Mikel Egibar Mitxelena zu sehen, der zeitgleich mit Nekane verhaftet wurde. Er wurde gleichzeitig wie sie gefoltert, teilweise sogar in Hörweite, um den psychischen Druck zu erhöhen.

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Interview mit Nekane Txapartegi zur bestialischen Folter in Spanien

Das Interview hatte ich einst für das Buchprojekt Tondar geführt. Da das Buch vollständig vergriffen ist, veröffentliche ich jetzt hier das Interview mit Nekane Txapartegi, die gerade vergangene Woche nach neun Jahren auf der Flucht in Zürich verhaftet wurde. Es ist ein erschütterndes Dokument, das klarmacht, warum die Journalistin geflohen ist und unter keinen Umständen an die Peiniger in Spanien ausgeliefert werden will. Sie berichtet von den grausamen Vorgängen nach ihrer Verhaftung 1999. (Von Ralf Streck) Weiterlesen

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Nekane Txapartegi in Zürich verhaftet

(Von Ralf Streck, 12.04.2016)

Nekane wurde nach neun Jahren auf der Flucht in Zürich verhaftet. Erst fünf Jahre nach der Flucht, ein Jahr nachdem die ETA ihren Kampf definitiv eingestellt hatte, wurde sie von Spanien plötzlich zu einer der meistgesuchten „ETA-Terroristen gemacht. Verurteilt wurde die Journalistin in Spanien für ihre offene Aktivitäten in Xaki.

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Nekane Askatu – Freiheit für Nekane eine der fast täglichen Demonstrationen in ihrem Heimatdorf Asteasu

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Nekane Txapartegi 2006 nach Vernehmung wegen Folter in Madrid

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