NAIZ: Manuel Pastrana von der Guardia Civil: „Basken sind verweichlicht. Sie singen, wenn sie ein wenig angerührt werden.“

Originalartikel: https://www.naiz.eus/eu/actualidad/noticia/20180701/manuel-pastrana-guardia-civil-los-vascos-son-blandos-cantan-cuando-se-les-toca-un-poquito

Pastrana_tv3„Basken sind in der Regel verweichlicht. Wenn sie ein wenig angerührt werden, singen[1] sie“, sagte Manuel Pastrana von der Guardia Civil[2] in einem Interview auf dem katalanischen Fernsehsender TV3. „Man lädt Häftlinge ja nicht zum Kaffee ein.“, antwortete er ironisch auf die Frage, ob es üblich sei, Häftlinge zu verprügeln.

Manuel Pastrana nahm gestern an der Sendung Preguntes freqüents (Häufig gestellte Fragen, Anm. d. Ü.) auf TV3 teil, in der er unter anderem über die Anwendung von Folter gegen baskische Gefangene befragt wurde.

„Man lädt Häftlinge ja nicht zum Kaffee ein. Wir müssen es aus ihnen herausholen, so gut wir können“, antwortete er auf die Frage, ob es üblich sei, Gefangene zu verprügeln. Weiter erkennt er an, dass Folter „in Spanien bestraft wird, aber nicht so sehr wie in anderen Ländern“.

„Es sind Folterfälle? Kann man von Folter sprechen?“ fragte die Moderatorin der Sendung Pastrana. Pastrana antwortete in eindringlicher Weise, dass es sich „offensichtlich“ um Foltern handle.

Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen sagte der Beamte der Guardia Civil, dass „die Basken im Allgemeinen verweichlicht sind. Wenn du sie ein wenig anrührst, dann singen sie.“

[1] Mit „singen“ ist in diesem Fall gemeint, dass Gefangene des spanischen Staates zu Aussagen gebracht/gezwungen werden.

[2] Spanische Militärpolizei (Anm. d. Ü.)